• Terminanfrage (089) 85 63 62 31
  • Praxis München Schellingstr. 109a
  • Termin Anfrage

Brustkrebsvorsorge ist wichtig

Mamma-Sonographie ist unkompliziert und sicher!

Sehr geehrte Patientinnen,

Brustkrebs (Mammakarzinom) ist in Deutschland laut des Krebsregisters (Robert-Koch Institut) mit etwa 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr, die mit Abstand häufigste Krebserkrankung der Frau. Das Mammakarzinom tritt wesentlich früher auf als die meisten anderen Krebsarten. Fast 30 % der betroffenen Frauen sind bei Diagnosestellung jünger als 55 Jahre alt.

Rechtzeitig erkannt und behandelt, sind die meisten Brustkrebserkrankungen heilbar!

Der Brustkrebs lässt sich heute in vielen Fällen gut brusterhaltend behandeln. Ein entscheidender Faktor, sowohl für die Heilungschancen, als auch für die Möglichkeit der brusterhaltenden Operation ist die Größe der Veränderung zum Zeitpunkt der Diagnose: je kleiner der bösartige Tumor bei der Diagnose entdeckt wird, umso besser sind im Allgemeinen die Heilungschancen für die Patientin.

Brustkrebsfrüherkennung nach heutigem Wissensstand

  • Regelmäßige Selbstuntersuchungen der Brust
  •  Untersuchung der Brust durch den Frauenarzt
  •  Ultraschall der Brust einmal pro Jahr (bei familiärer Belastung oder besonders hohem Sicherheitsbedürfnis auch zweimal pro Jahr)
  •  Mammographie alle zwei Jahre im Alter von 50 bis 69 J., bei familiärer Belastung ggf. auch frühzeitiger und häufiger.

Als Risikofaktoren für Brustkrebs gelten Rauchen, Übergewicht, Alkohol, Kinderlosigkeit, langjährige Hormoneinnahme und Fälle von Brustkrebs in der Familie. Es können jedoch auch Frauen erkranken, für die keiner der bekannten Risikofaktoren zutrifft.

brustuntersuchung-muenchen-dr.-schulte- 

Ihr Nutzen – die Ultraschalluntersuchung der Brust ist ein ungefährliches Verfahren!

Das Verfahren bietet eine hohe Genauigkeit und Aussagekraft bei dichten, bindegewebs- und drüsenreichen Brüsten. Dies betrifft insbesondere jüngere Frauen (< 50 J.) und Frauen, die Hormone einnehmen. Bei diesen Altersgruppen ist die Ultraschalluntersuchung besonders aussagekräftig, während die Auswertung von Mammographie-Aufnahmen oft schwierig ist.

Die Mamma-Sonographie ist ein wichtiges Instrument im Rahmen der Früherkennungs- und Abklärungsdiagnostik und im Bereich der Tumornachsorge.

Der Brust-Ultraschall ist eine medizinisch-wissenschaftlich anerkannte Untersuchungsmethode der Brust, ohne Strahlenbelastung. Es handelt sich um ein strahlungsfreies Schnittbildverfahren, welches mit Hilfe von unschädlichen, hochfrequenten Ultraschallwellen eine ausgezeichnete Bildqualität erstellt. Die Bilder können während der Untersuchung auf dem Monitor von der Patientin mitverfolgt werden, so dass eine enge individuelle Kommunikation zwischen Ärztin und Patientin möglich ist. Die Befunde können direkt am Bildschirm erklärt und besprochen werden.

Der Brust-Ultraschall dient der Früherkennung bösartiger Brusttumoren (Mammakarzinom) und der Diagnostik gutartiger Veränderungen in der Brust.

Die Mamma-Sonographie kann bei allen Frauen eingesetzt werden z.B. zur Diagnostik von gutartigen Fibroadenomen, Zysten (flüssigkeitsgefüllte, gutartige Veränderungen) oder bösartigen Tumoren. Die Abklärung von Tastbefunden oder auffälligen Mammographie-Befunden ist ebenfalls möglich.

Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung ist die Untersuchung beliebig oft durchführbar bzw. wiederholbar.

Schon kleinste Tumoren sind mit dem Ultraschall erkennbar, oft lange bevor sie tastbar sind. Darüber hinaus ist die Untersuchung der Brust mit Ultraschall nicht schmerzhaft und sie schließt immer die Untersuchung der beiden Achselhöhlen (Axilla) mit ein.

Der günstigste Zeitpunkt für die Untersuchung ist kurz nach der Regelblutung, da das Gewebe der Brust zu diesem Zeitpunkt aufgrund hormoneller Veränderungen am besten einsehbar ist.

In dringenden Fällen ist der Zeitpunkt der Untersuchung nicht wichtig, wenn sofort untersucht werden muss.

Früherkennung und Vorsorge – vor allem bei Patientinnen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko:

  • falls nahe Verwandte, Mutter, Schwestern,Tanten eine Brustkrebserkrankung haben,
  • bei hoher mammographischer Dichte des Drüsenkörpers
  • bei Patientinnen mit Mastopathie (gutartige Veränderungen in der Brust, wie Schwellungen, Knoten, Zysten und schmerzhaften Beschwerden)
  • bei Kinderlosigkeit (1,5- bis 2,3-fach) erhöhtes Risiko für ein Mammakarzinom

weitere Anwendungsgebiete:

  • Mastodynie (Spannungsgefühl bzw. Schmerzen in beiden Brüsten)
  • bei jeder Veränderung der Brustdrüse – wie beispielsweise Knoten, Schwellung, Schmerzhaftigkeit, Galaktorrhoe (Absonderungen aus der Mamille / Brustwarze)
  • als zusätzliche Methode, bei Patientinnen, bei denen bei der Mammographie Mikroverkalkungen, Zysten oder andere unklare Veränderungen gefunden worden sind
  • zur Nachsorge, d. h. bei Patientinnen, bei denen bereits eine Brustkrebserkrankung vorlag
  • zur gezielten Zystenentleerung bei flüssigkeitsgefüllter Zystenbildung
  • bei Patientinnen, bei denen eine Biopsie (Gewebeprobe) mikroskopische Zeichen für ein erhöhtes Entartungsrisiko ergeben hat
  • zur Verlaufskontrolle bei gutartig eingestuften Befunden, die nicht operativ entfernt, aber beobachtet werden sollten
  • zur Therapiekontrolle bei präoperativer Chemotherapie bei Mammakarzinom
  • zur Bestimmung der Tumorgröße (wg. der Entscheidung, ob ein Mammakarzinom brusterhaltend entfernt werden kann)
  • zur Feststellung des regionalen Lymphknotenstatus > Sonographie der Achselhöhle
  • bei einer Karzinophobie (krankhaft übersteigerte Angst vor einer eigenen Krebserkrankung)
  • bei Mastitis (Brustentzündung) inkl. einer Entzündung in der Axilla (Achselhöhle) während der Schwangerschaft und Stillzeit

Idealer Zeitpunkt für eine Brust-Ultraschalluntersuchung!

Der ideale Zeitpunkt für die Untersuchung ist kurz nach der Regelblutung, da das Gewebe der Brust zu diesem Zeitpunkt aufgrund hormoneller Veränderungen am besten einsehbar ist.

Generell ist jederzeit ist eine Brust-Ultraschalluntersuchung möglich. Bei aktuellen Beschwerden, bei der Abklärung eines Tastbefundes, Spannungsgefühl bzw. Schmerzen beider Brüste (Mastodynien) etc.    (siehe Indikationen)

Ersttermin in meiner Praxis

In meiner Praxis führe ich zunächst mit allen Patientinnen ein ausführliches Anamnesegespräch zur Erhebung der Krankengeschichte. Im Anschluss daran führe ich die körperliche Untersuchung (Brustuntersuchung) und die Mamma-Sonographie durch.

Während der Sonographie der Brüste liegt die Patientin auf dem Rücken und nimmt jeweils einen Arm hinter oder über den Kopf. Bei der Untersuchung wird angewärmtes, wasserhaltiges Gel auf die Brust aufgetragen, um den möglichst lückenlosen Schallübergang bei der Untersuchung zu gewährleisten

Dabei wird ein hochauflösender, hochfrequenter 6-15 MHZ-Linearschallkopf der Firma General Electric (GE) eingesetzt. Dieser Schallkopf erlaubt eine ausgezeichnete Darstellung des Brustdrüsengewebes, der Milchgänge (Ductsonographie), sowie der möglichen anderen Auffälligkeiten. Eine Untersuchung mittels Farb- oder Powerdoppler (Duplexsonographie) oder Elastographien sind ebenfalls möglich.

Der Schallkopf wird während der Untersuchung mit leichtem Druck überlappend über die Brust bewegt, so dass eine lückenlose Durchuntersuchung der gesamten Brust gewährleistet ist.

Der im Ultraschallgerät integrierte Vergleichsassistent erlaubt bei Kontrolluntersuchungen einen direkten Bildvergleich von Vorbefund und aktuellem Befund. Es werden durch den Vergleichsassistenten automatisch dieselben Geräteeinstellungen wie in der Voruntersuchung verwendet.

Für die gesamte Untersuchung sollten Sie bis zu 60 Minuten einplanen.

Kontraindikationen / Nachteile

Der Ultraschall der Brust ist aufgrund der verwendeten Schallwellen nebenwirkungsfrei, ungefährlich und kann beliebig oft wiederholt werden. Es ist auf eine intakte Hautoberfläche zu achten. Es gibt keine Strahlenbelastung!

 

 

Bitte nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!

Telefonisch unter: (089) 85 63 62 31

Per Mail (auf Link klicken) MAIL senden